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Vier Tore fehlen zur Relegation

 

Dramatisches 32:35-Finale der Handballer in Schrobenhausen

 

Schrobenhausen (voj) Im vorgezogenen Saisonfinale verlor die DJK-Sieben mit 32:35 (13:18) gegen den vermutlichen Wiederaufsteiger SSV Schrobenhausen. Ein Unentschieden der HG Ingolstadt beim bisherigen Zweiten HSG Schwabhausen-Bergkirchen, beförderte das vermeintliche Spiel um Platz 3 sogar zum Aufstiegsspiel.

Die Jüngsten auf der „Platte“, Max Werner und Simon Maus (im Bild) warfen im Entscheidungsspiel (32:35) mit jeweils sechs Treffern die meisten Feldtore.

 

 „Ich könnt‘ aus der Haut fahren!“ So kommentierte Kapitän Arno Schaaf die Spiel- und Tabellensituation nach Abschluss des vorletzten Spieltages am späten Sonntagabend. Auf Grund der erneuten Leistungssteigerung in einem Handballkrimi kann das Team der DJK Eichstätt zwar nicht niedergeschlagen sein, aber der Umstand, dass nun nur vier Tore zum sogar möglichen Direktaufstieg in die Bezirksliga fehlen, ist schon zum Aus-der-Haut-Fahren.

 

Als Vierter, nur einen Punkt hinter SSV Schrobenhausen zum Dritten fahrend, war klar, dass es ein Spiel auf Augenhöhe werden könnte. Trotz leichter Favoritenrolle der Gastgeber, wollten die „Rot-Weißen“ es den Spargelstädtern sehr schwer machen und brachten viel Selbstvertrauen aus einer bisher guten Rückrunde mit. Mit einem Sieg des Tabellenvorletzten HG Ingolstadt beim Zweiten in Schwabhausen – für Eichstätt hätte sogar deren Unentschieden gereicht – rechnete weder der punktgleiche SSV noch die Gäste.

Eichstätt war schneller im Spiel als der SSV, führte fünfzehn Minuten immer mit ein oder zwei Toren (2:1, 4:2, 5:7), beide Trainer wechselten viel und forderten hohes Tempo. Nach Auszeit wurde die Wurfquote der Gastgeber besser und es kam zweimal zum Ausgleich (7:7, 8:8). Flexibel reagierten beide Trainer und Teams auf taktische Änderungen und probierten Vieles. Dann leichte Vorteile und Führung für den SSV (9:8, 12:10, 13:12), aber mit eigener 5:1-Deckung nochmals Ausgleich zum 13:13. Dann die Vorentscheidung: Die extrem offene Deckung des SSV konnte die DJK zwar immer wieder überlaufen, aber der letzte Pass nicht verwandelt und die Gegenstöße nicht verhindert werden. Schrobenhausen setzte sich nun ab und ging mit 18:13 in die Kabine.

Nach der Pause wieder eine hart umkämpfte, von Strafwürfen geprägte und ausgeglichene Partie, die den zahlreichen Zuschauern alles bot (18:14, 20:24, 30:25). In der 52. Minute nahm DJK-Trainer Vogel Auszeit und ordnete Manndeckung oder in Überzahl doppelte Manndeckung an. Das Risiko wurde belohnt (30:27, 31:29, 33:31), der SSV auch nervös, aber die Zeit knapp. In voller Manndeckung gelang auch keine weitere Verkürzung (34:32) und den Gastgebern der letzte Treffer zum 35:32.

 

Tore für Eichstätt: Schaaf (7/6), Werner und Maus je 6, Frey und Fieger je 4, Kappler (3/1) sowie Reuke 2.

 

 

   
© Handballabteilung-DJK Eichstätt 2012

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