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Gefühlter Abstiegskampf


25:33 in Scheyern verschafft Handballern Luft

Bergér: Verdacht auf Kreuzbandanriss



Pfaffenhofen (voj) Mit einem lange Zeit hart umkämpften Auswärtssieg (25:33/11:16) in Pfaffenhofen gegen die HF Scheyern, gelang es den DJK-Handballern den Abwärtstrend der letzten Spiele zu stoppen. Nach Punkteverlust des TSV Mainburg gegen Gaimersheim, liegen die "Rot-Weißen" nun wieder vor den Hallertauern auf dem sechsten Rang.

Archivbild:
Nach dem Auswärtssieg gegen die HF Scheyern wurde noch in der Nacht „Verdacht auf Kreuzbandanriss“ diagnostiziert, den sich Valentin Bergér bei der Landung nach seinem Sprungwurftor zuzog.

Auch wenn es bei dem Nachholspiel am Karsamstag weder bei den Handballfüchsen aus Scheyern noch bei der DJK-Eichstätt um einen Abstieg aus der Bezirksklasse Altbayern ging, wirkte der Kampf um die Punkte in der Realschule in Pfaffenhofen, wie ein Abstiegsduell.
Die Füchse lauerten vermutlich auf Grund der letzten schlechten Spiele der DJK auf weitere Schwächen und die Gäste aus Eichstätt - erstmals wieder mit  voller Bank - wollten den Abwärtstrend unbedingt stoppen. So entwickelte sich ein wenig schöner Handball, der auch tatsächlich viele Schwächen offenbarte. Da der eingeteilte Schiedsrichter nicht anreiste und ein "regelkundiger Heimschiedsrichter" dann pfeifen muss, war es für die Gäste und mitgereisten Zuschauern nicht immer einfach, die Ruhe zu bewaren. Der gutmeinende Benedikt Stoll (HF Scheyern) lies einfach zuviel laufen, ahndete vor allem das Übertreten auf beiden Seiten kaum und hielt sich auch bei Fouls sehr zurück.


DJK-Trainer Sepp Vogel wollte vor Ersatztorhüter Marjan Sporel, der seine Aufgabe ordentlich erfüllte, seine beste Abwehr mit Valentin Bergér und Arno Schaaf stellen. Dies erzwang einen Doppelwechsel auf der banknahen Seite. Auch wenn dies etwas Hektik ins Spiel brachte, ging die Taktik zunächst auf und die Gäste lagen nach zehn Minuten 6:2 vorne und die Füchse nahmen frühzeitig Auszeit. Im Anschluss dann Kampf auf Augenhöhe, wobei der Vorsprung trotz ständiger Spielerwechsel  seitens Vogel gleich blieb (8:4, 10:6, 11:7). Durch diesmal gutes Überzahlspiel und eine Hundertprozentquote bei den Strafwürfen (Arno Schaaf), gelang noch in der ersten Halbzeit ein Siebentorevorsprung (15:8) und beim Spielstand 11:16 für Eichstätt gings in die Kabinen.
Aber die Füchse lauerten zurecht weiterhin auf ihre Chancen, die ihnen auch immer wieder geboten wurden. Auf das statische Spiel der DJK im Angriff, das fast nur von Einzelaktionen geprägt war, hatten sich die Gastgeber eingestellt und verkürzten bis zur vierzigsten Minute auf 17:20. Gerade ab diesem entscheidenden Moment musste Torhüter Sporel mit einem hartnäckigen Wadenkrampf kämpfen. Und damit nicht genug, bei der Landung nach einem erfolgreichen Sprungwurf von Rechtsaußen, blieb Valentin Bergér mit starken Schmerzen auf der "Platte" liegen. Noch in der Osternacht wurde Verdacht auf Kreuzbandanriss diagnostiziert. Die Füchse blieben bis zum 21:24 auf Lauerstellung. Das Fass zum Überlaufen bei Vogel brachte jedoch Abdulkarim Rihabi, der mit seinen Einsatzzeiten unzufrieden, seinen Rucksack nahm und auf die Tribüne wollte, jedoch seitens weiterer Auswechselspieler eines Besseren belehrt wurde. In der Schlussphase machte sich dann doch eine kleine Überlegenheit der guten Kreisläufer Lorenz Fieger und Abood Al Houssain (je drei Treffer) und das bessere Tempospiel bemerkbar. Nach einer 3:0-Torefolge lagen die Gäste mit 27:21 in Front.  Ab dem 29:24 drängte Vogel nun seine Abwehr mehr zu spekulieren, das Tempo nochmals zu erhöhen, um Ergebniskosmetik zu betreiben.  Dies gelang auch nach einer weiteren 3:0-Folge (32:24) und nur einem Gegentreffer bis zum Abpfiff beim 25:33.

Für die DJK spielten: Marjan Sporel im Tor, Schaaf 8/5, Maus 5, Frey 4, Fieger, Al Houssain, Rihabi je 3, Wittmann, Dutka je 2, Kappler und Bergér je 1 Treffer sowie Reil, Behle und Eitler.

   
© Handballabteilung-DJK Eichstätt 2012

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