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Sieg und sechster Platz

 

Handballer beschließen durchwachsene Saison im Mittelfeld

 

Eichstätt/Gaimersheim (voj) Mit einem Auswärtssieg (29:23/13:11) im Derby gegen den Nachbarn TSV Gaimersheim zeigten die DJK-Handballer zum Abschluss der Bezirksklassenrunde nochmals Einsatzwillen und Stehvermögen.

 

Am Potential lag es in der Saison 2016/2017 nicht. Trainer Sepp Vogel (Mitte) am Beginn der Runde im Kreis seiner Mannschaft. Im letzten Spiel hatte er davon noch genau die Hälfte zur Verfügung.

 

Mit dem sechsten Rang ist es für die DJK-Sieben unter Trainer Sepp Vogel die schlechteste Platzierung in seiner fünfjährigen Tätigkeit (2013 und 2014: 3. Platz, 2015 und 2016: 4. Platz). Trotz einer positiven Tordifferenz von 16 Toren, aber mit 17:19 Punkten fehlen am Ende dieses Jahres sechs Punkte zum Dritten MBB SG Manching, fünf zum Vierten SSV Schrobenhausen und nur ein Punkt zum TSV Neuburg. Meister wurde der MTV Pfaffenhofen und Vizemeister der ASV Dachau, gegen den auch das letzte Heimspiel mit 26:35 verloren wurde. Obwohl die DJK gegen Manching und Neuburg zusammen fünf Punkte holte, konnten diese vorbei ziehen, weil in der Rückrunde Punkte gegen die „hinteren“ HG Ingolstadt und TSV Mainburg liegen gelassen wurden.

So ging es auch im letzten Spiel gegen Gaimersheim (10. Platz) tatsächlich auch noch um Rang 6, den bei einer Niederlage der Eichstätter dann Mainburg eingenommen hätte.

 

Nach Kreuzbandriss von Valentin Bergér und wiederum anderer Prioritäten vieler Spieler, tat sich die verbleibende Rumpftruppe zunächst auch sehr schwer. Mit nur zwei Auswechselspielern – selbst Vogel machte sich für den Fall weiterer Verletzungen mit warm – lag die DJK nach zehn Minuten 2:5 hinten. Der Coach hatte schon die „grüne Karte“ in der Hand, als es endlich besser lief. Vor allem Linksaußen Fabian Reuke (acht Feldtore!) erwischte zum Glück wohl seinen besten Tag. Ohne Alternativen zu den drei Rückraumspielern (Volodymyr Dutka, Kapitän Arno Schaaf und Abdulkarim Rihabi) mussten die Kreisläufer Lorenz Fieger und Abood Al Houssain sowie die Außen treffen. Das taten sie, und sorgten zusätzlich für Strafwürfe von denen Schaaf sieben von sieben ins Netz setzte. Ausgleich beim 7:7, Gleichstand noch beim 10:10, aber dann doch mit 13:11 in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel endlich mal keine schwachen zehn Minuten (16:11, 22:16). Gaimersheim nimmt in der 45. Minute Auszeit, fängt sich und verkürzt sogar zum 23:20. Aber Reuke nützt, von Schaaf optimal angespielt, jede Chance und Rihabi gelingt gegen drei Abwehrspieler ein schneller Gegenstoß. Als der Abstand wieder hergestellt ist (28:22), wechselt sich Vogel ein, da er noch einmal mit seinem Kapitän Schaaf auf der „Platte“ stehen möchte. Dieser will angesichts zahlreicher Verletzungen ein Jahr pausieren. Es fällt noch je ein Tor auf beiden Seiten. 

Für Eichstätt spielten: David Wyrwas im Tor, Reuke 8, Schaaf 8/7, Rihabi 4, Al Houssain und Dutka je 3, Fieger 2, Kappler 1 Treffer sowie Reil und Vogel

   
© Handballabteilung-DJK Eichstätt 2012

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